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Nahrungsergänzung Stillzeit: Was stillende Frauen wissen sollten

In der Stillzeit befinden sich Frauen in einem Ausnahmezustand. Der Körper weist einige Besonderheiten auf, was sich unter anderem in der hormonellen Zusammensetzung sowie im Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zeigt. Ob Nahrungsergänzungsmittel in der Stillzeit nötig sind und welcher Nährstoffbedarf besteht, zeigt dieser Artikel.

Warum sollten stillende Mütter über Nahrungsergänzungsmittel in der Stillzeit nachdenken?

Da sich der weibliche Körper in der Stillzeit in einem Ausnahmezustand befindet, gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Der tägliche Bedarf an Energie beispielsweise ist um rund 500 kcal erhöht. Dieser Mehrbedarf kann durch eine abwechslungsreiche Ernährung gedeckt werden. Auf dem Speiseplan sollten Obst, Gemüse, Fisch, Vollkornprodukte und hochwertige Pflanzenöle stehen. Wer sich ausgewogen ernährt, muss meist gar nicht auf Vitamine und Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zurückgreifen.

Jedoch kann es in bestimmten Fällen nötig sein, doch etwas nachzuhelfen. Einige Frauen mögen keinen Fisch. Der Mehrbedarf an Omega-3-Fettsäuren kann durch Nahrungsergänzungsmittel gedeckt werden. Und auch wer sich vegan ernährt, sollte darüber nachdenken, in Schwangerschaft und Stillzeit entsprechende Präparate einzunehmen. Damit ist die Frau nicht nur selbst mit allem versorgt, was ihr Körper benötigt. Auch das Baby bekommt alle nötigen Nährstoffe.

Das Wichtigste ist in jedem Fall die Absprache mit dem Arzt. Dieser kann nicht nur einen Mangel oder einen erhöhten Nährstoffbedarf feststellen. Er ist auch in der Lage, Empfehlungen auszusprechen. Frauen sollten in Schwangerschaft und Stillzeit nicht einfach nach Lust und Laune Vitamine und Mineralstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen. Besser ist es, die Einnahme vorab mit dem Arzt zu besprechen.

Welche Nahrungsergänzungsmittel eignen sich für Mütter, die stillen?

Viele Vitamine und Mineralstoffe sind in der Stillzeit besonders wichtig. Wir haben die essenziellen Nährstoffe herausgesucht, auf die in dieser besonderen Phase des Lebens nicht verzichtet werden darf. Ob über die Ernährung oder per Nahrungsergänzungsmittel – diese Stoffe benötigt jede stillende Mutter.

Jod

Frauen haben in der Stillzeit und auch in der Schwangerschaft einen höheren Bedarf an Jod – einem der wichtigsten Spurenelemente. Dieser Nährstoff ist besonders essenziell für eine funktionierende Schilddrüse. Daraus leiten sich viele weitere Körperfunktionen ab, welche sowohl für die Mutter als auch für das Kind essenziell sind.

Ein erhöhter Jodbedarf kann in vielen Fällen nicht über die Nahrung abgedeckt werden. Deshalb gibt es spezielle Präparate. Des Bundesinstituts für Risikobewertung – kurz BfR – rät Frauen in der Stillzeit zu einer täglichen Dosis von 150 Mikrogramm. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 100 bis 150 Mikrogramm.

Eine Besonderheit stellen Frauen mit einer Schilddrüsenerkrankung dar. Wer unter Morbus Basedow oder Hashimoto Thyreoiditis leidet, sollte die Einnahme von Jod immer mit einem Arzt abklären.

Omega-3-Fettsäuren

Da das Baby über die Muttermilch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird, spielt für die stillende Mutter eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren eine große Rolle. Die Omega-3-Fettsäure ist essenziell für eine gute Entwicklung des Gehirns und der Augen. Experten raten schwangeren und stillenden Frauen zu 200 mg DHA am Tag.

Folsäure

Auch die Versorgung mit ausreichend Vitaminen ist wichtig. Besonders wichtig ist die Folsäure. Sie ist nicht ohne Grund in vielen Vitamin-Komplexen für Stillende enthalten. Folsäure ist ein wichtiges Vitamin für die gesunde Entwicklung des Babys. Es ist insbesondere in Vollkorngetreide und grünem Gemüse enthalten. Vor allem in der Zellteilung und bei weiteren Wachstumsprozessen ist das Vitamin wichtig. Deshalb werden solche Nährstoffe auch bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft empfohlen. Die Einnahme von 1000 Mikrogramm Folsäure am Tag sollten Frauen nicht überschreiten.

Weitere B-Vitamine

Folsäure gehört in die Gruppe der B-Vitamine. Doch es gibt noch andere B-Vitamine, auf die stillende Frauen nicht verzichten sollten. Durch Vitamin B12 und Vitamin B2 werden die Blutbildung und der Energiestoffwechsel des Kindes gefördert. Vitamin B12 ist in Leber, Fleisch und Fisch enthalten. Zu den weiteren Quellen zählen Milch-Produkte und Eier. Wer sich vegan ernährt, wird somit oftmals nicht ausreichend mit diesen Vitaminen versorgt. Nahrungsergänzungsmittel kommen ins Spiel.

Vitamine A, C, E

Die Vitamine A, C und E haben eine antioxidative Wirkung. Während der Schwangerschaft und Stillzeit muss die Zufuhr an Vitamin C erhöht werden. Das hat einen ganz einfachen Grund: Vitamin C hilft dem Körper der Mutter und dem des Kindes, Eisen besser aufzunehmen. Zudem werden Hirnschäden beim Baby vermieden. Des Weiteren stärkt Vitamin C das Immunsystem – für gute Abwehrkräfte und gegen Müdigkeit und Schwäche ist das Vitamin also essenziell. Hauptsächlich Obst und Gemüse enthalten Vitamin C: Paprika, Sanddorn, Grünkohl, Fenchel, Hagebutten oder schwarze Johannisbeeren sind gute Beispiele.

Vitamin A ist ebenfalls unerlässlich. Vor allem in Leber und leberhaltigen Produkten findet man das Vitamin in großen Mengen. Und auch Eier oder Milch liefern Vitamin A, welches auch als Beta-Carotin enthalten ist. Doch wofür ist das Vitamin überhaupt wichtig? Tatsächlich ist der Bedarf an dem Vitamin in Schwangerschaft und Stillzeit fast doppelt so hoch als sonst. Für das Immunsystem des Kindes sowie für eine gute Entwicklung ist es essenziell.

Und wie steht es um Vitamin E? Dieses Vitamin wird benötigt, damit sich die Zellmembranen richtig aufbauen können. Lebensmittel wie Nüsse, Obst und Gemüse liefern Vitamin E. Besonders empfehlenswert sind jedoch Öle wie Sonnenblumenöl, Rapsöl, Maiskeimöl, Weizenkeimöl oder Sojaöl.

Vitamin D

Ein Vitamin, das nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann, ist Vitamin D. Der Körper muss es selbst bilden – und zwar mithilfe von Sonnenlicht. Eine regelmäßige Einnahme von Vitamin D in der Stillzeit soll die Infektanfälligkeit des Säuglings senken können. Die Dosis sollte 10 bis 20 Mikrogramm am Tag nicht überschreiten.

Tipps für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in der Stillzeit

Wer den Bedarf an einem bestimmten Vitamin in der Stillzeit nicht über die Ernährung decken kann, denkt womöglich über die Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln nach. Tatsächlich können solche Mittel einen großen Unterschied machen und sich positiv auf Mutter und Kind auswirken.

Wichtig beim Kauf ist, dass die Supplemente eine hohe Qualität aufweisen. Es gibt viele Produkte auf dem Markt. Am besten eignen sich Kapseln und Tabletten natürlichen Ursprungs. Bei Kingnature zum Beispiel finden Sie hochwertige und natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die gesunde Inhaltsstoffe enthalten. Diese können vom Körper besonders gut verwertet werden.

Überdies hinaus sollten Mütter, die stillen, nur dann Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, wenn die Nährstoffversorgung durch die Ernährung unzureichend ist. Eine Überdosierung mit einem bestimmten Vitamin oder Mineralstoff kann sich als absolut gefährlich erweisen. Um sich selbst und dem Kind nicht zu schaden, sollten stillende und schwangere Frauen unbedingt vorab mit dem Arzt oder der Apotheke Rücksprache halten. Hier gibt es den Rat, der für diese Situation nötig ist.

Fazit: Nahrungsergänzungsmittel können in der Stillzeit praktisch sein

Da stillende Mütter einen höheren Bedarf an gewissen Vitaminen und Mineralstoffen haben, kommt es durchaus vor, dass dieser durch die Ernährung nicht gedeckt werden kann. Dann kommen Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel. Dabei sollten Frauen in dieser Situation immer beachten, dass solche Präparate keine ausgewogene Ernährung ersetzen. Außerdem sollten sie die Dosis und Qualität der Nahrungsergänzungen genau überprüfen.

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