Beliebte Produkte

  • Magnesium Vida

    CHF 19.50

  • Amino Vida

    CHF 49.80CHF 169.00

  • NADH Vida

    CHF 19.80CHF 39.80

  • Vitamin D3 Vida

    CHF 19.80

Eisenmangel – weit verbreitete Mangelerscheinung mit Folgen

Hinter Müdigkeit, Konzentrationsproblemen oder verminderter Leistungsfähigkeit steckt nicht selten ein Eisenmangel – die weltweit häufigste Mangelerscheinung. Trotz der hohen Verbreitung wird Eisenmangel noch immer häufig erst spät behandelt. Erfahre, welche Aufgaben Eisen im Körper erfüllt, woran man einen Mangel erkennt, welche Ursachen dahinterstecken können und wie sich Eisenmangel diagnostizieren und behandeln lässt.

Eisenmangel – die am weitesten verbreitete Mangelerscheinung

Eisenmangel ist weltweit die häufigste Mangelerscheinung; rund zwei Milliarden Menschen sind betroffen. In Europa leiden Schätzungen zufolge 5 – 10 Prozent der Bevölkerung an Eisenmangel, bei jungen Frauen sind es sogar rund 20 Prozent. Die Folgen für die Betroffenen werden immer noch häufig unterschätzt und eine Therapie erst bei deutlichem Mangel oder starken Symptomen begonnen.

Die Grafik zeigt, dass auch in der Schweiz Frauen, insbesondere jüngere Frauen, eine Unterversorgung mit Eisen haben:

Balkendiagramm zur Eisenversorgung in der Schweiz nach Alter und Geschlecht im Vergleich zum DACH-Referenzwert. Die meisten Gruppen liegen unter 100 %, wobei Frauen zwischen 19 und 24 Jahren den niedrigsten und Männer über 65 Jahren den höchsten Wert aufweisen. Enthält einen automatisch gespeicherten Entwurf.

Funktionen von Eisen im Körper

Sauerstoffversorgung

Das Spurenelement Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung. Unser Körper benötigt Eisen zur Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin in den roten Blutkörperchen und ist gleichzeitig im Hämoglobin enthalten (rund 70 % des gesamten Körpereisens sind im Hämoglobin gebunden). Eisen bindet in der Lunge Sauerstoff, der anschliessend mit den roten Blutkörperchen durch den ganzen Körper zu allen Zellen transportiert wird.

Es hat jedoch noch weitere Funktionen:

Bildung von Myoglobin

  • Myoglobin ist ein Protein in den Muskelzellen, das Sauerstoff bindet, damit Muskeln effizient arbeiten können.

Enzymfunktion

  • Eisen ist Bestandteil vieler Enzyme, die u. a. an der Energieproduktion, DNA-Synthese und Entgiftung beteiligt sind.

Unterstützung des Immunsystems

  • Eisen trägt zur Funktion von Immunzellen bei und hilft dem Körper, Infektionen abzuwehren.

Kognitive Funktionen

  • Eisen unterstützt Konzentration, Lernfähigkeit und geistige Leistungsfähigkeit.

Mögliche Symptome eines Eisenmangels

Beim Eisenmangel werden zwei Stadien unterschieden: der latente Eisenmangel ohne Blutarmut (Anämie) und der Eisenmangel mit Blutarmut (Eisenmangelanämie). Etwa 80 Prozent aller Anämien werden durch Eisenmangel verursacht.

Ein Eisenmangel äussert sich zunächst meist durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit oder Konzentrationsschwäche. Anzeichen wie blasse Schleimhäute, Atemnot bei Belastung oder eine erhöhte Herzfrequenz treten in der Regel erst auf, wenn sich bereits eine Eisenmangelanämie entwickelt hat.

Es gibt eine ganze Reihe von Beschwerden:

  • Andauernde Müdigkeit
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Verringerte Konzentrationsfähigkeit
  • Psychische Instabilität, Nervosität, Reizbarkeit
  • Spröde Haare, Haarausfall
  • Trockene Haut
  • Rissige Mundwinkel
  • Zungenbrennen
  • Schluckbeschwerden
  • Brüchige Nägel, Rillenbildung
  • Anogenitaler Juckreiz
  • Blässe
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Kurzatmigkeit unter Belastung
  • Restless-Legs-Syndrom
  • Gewichtzunahme
Eine Person liegt auf einem Kissen, eine Hand bedeckt ihr Gesicht, sie wirkt müde oder gestresst - mögliche Folgen von Eisenmangel. Eine Brille liegt in der Nähe, und im Vordergrund sind verschwommene Blätter zu sehen.

Ursachen für Eisenmangel

Die häufigste Ursache für Eisenmangel ist ein vermehrter Eisenverlust durch Blutungen bei Frauen in ihrer reproduktiven Lebensspanne. Auch ein erhöhter Eisenbedarf, etwa während des Wachstums, in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei intensiver sportlicher Aktivität, kann zu Eisenmangel führen. Seltener liegt eine Resorptionsstörung vor, zum Beispiel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Blutwerte bei Verdacht auf Eisenmangel

Es sollten mehrere Laborwerte untersucht werden, da einzelne Werte nicht ausreichend aussagekräftig sind.

  • Serum-Eisen (im Blut zirkulierendes Eisen)
  • Serum-Ferritin (Speichereisen)
  • Transferrin (Transferrin transportiert Eisen im Blut)
  • Transferrinsättigung (TSAT) (Verhältnis von gebundenem zu maximal transportierbarem Eisen)
  • Hämoglobin (Hb) und Hämatokrit (Hkt) (zeigen, ob ein Eisenmangel bereits zu Anämie geführt hat)
  • Rote Blutkörperchen-Indizes
    • MCV (mittleres Zellvolumen): klein bei Eisenmangel (mikrozytär)
    • MCH (mittleres Hämoglobin): niedrig bei Eisenmangel (hypochrom)

Die Entwicklung eines Eisenmangels verläuft typischerweise in drei Stadien, dementsprechend verschieben sich die Blutwerte.

1. Speichereisenmangel

In der ersten Phase reicht die Eisenaufnahme über die Nahrung nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Der Körper greift auf seine Eisenspeicher zurück, wodurch der Ferritinwert im Blut zu sinken beginnt.

2. Eisendefiziente Erythropoese (Erschwerte Bildung roter Blutkörperchen)

Sind die Eisenspeicher weitgehend erschöpft, sinkt auch das Serumeisen und die Transferrinsättigung. Das Transferrin hingegen ist erhöht, weil der Körper mehr Eisen zu transportieren versucht. Die Bildung von Hämoglobin wird beeinträchtigt: Der Körper produziert zwar rote Blutkörperchen, hat dafür aber nicht genug Eisen zur Verfügung. Dadurch können die roten Blutkörperchen schlechter gebildet werden: Es können sich im Verlauf immer mehr mikrozytäre (zu kleine) und hypochrome (zu wenig roten Blutfarbstoff enthaltende) rote Blutkörperchen im Blut finden.

  • Ferritin ↓: Eisenspeicher sind reduziert
  • Serumeisen ↓: weniger verfügbares Eisen im Blut
  • Transferrinsättigung ↓: Zu wenig Eisen wird transportiert
  • Transferrin ↑: Körper versucht mehr Eisen zu transportieren
  • MCV / MCHC ↓: rote Blutkörperchen beginnen sich zu verändern

3. Eisenmangelanämie

Im fortgeschrittenen Stadium sinken Hämoglobin- und Hämatokritwerte, was auf eine Eisenmangelanämie hinweist. Die Transferrinsättigung fällt weiter ab, und im Blutbild zeigen sich zunehmend kleine, blasse Erythrozyten.

Wie werden die Werte beurteilt?

In der Schulmedizin gelten oft breitere Wertebereiche noch als normal. In der Vitalstoffmedizin (Orthomolekularmedizin) werden die Werte präventiv bewertet: Schon leichte Abweichungen werden als behandlungsbedürftig angesehen. Ziel ist es, einen beginnenden Mangel frühzeitig auszugleichen, möglichst bevor Symptome auftreten.

Beispiel Ferritin: Bei jungen Frauen wird ein Wert von über 60 µg/l angepeilt, während für postmenopausale Frauen sowie für Männer sogar ein Wert von über 100 µg/l wünschenswert ist.

Folgeerkrankungen vermeiden

Es ist wichtig, Eisenmangel frühzeitig zu erkennen undzu behandeln, um Folgeerkrankungen zuvermeiden. Neben der bereits erwähnten Anämie können weitere gesundheitliche Probleme entstehen.

Fatigue Syndrom: chronisches Erschöpfungssyndrom, anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die trotz ausreichender Ruhephasen nicht abklingen.

Erhöhte Infektionsanfälligkeit: Das Immunsystem ist geschwächt, da es auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen angewiesen ist.

Psychische Gesundheitsprobleme: Eisenmangel kann auch mit Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angstzuständen in Verbindung stehen.

Funktioneller Eisenmangel

Funktioneller Eisenmangel bezeichnet eine Situation, in der der Körper trotz ausreichender Eisenspeicher nicht genügend Eisen für die Blutbildung und andere Funktionen bereitstellen kann. Die häufigste Ursache sind Entzündungen. Das heisst, das Ferritin kann falsch hoch sein, obwohl ein Eisenmangel besteht.

Ferritin ist das wichtigste Speicherprotein für Eisen und gilt als zentraler Marker für die Eisenspeicher im Körper. Gleichzeitig ist es ein Akut-Phase-Protein, das bei Entzündungen ansteigt. Bei akuten oder chronischen Entzündungen (z. B. Infekte, Autoimmunerkrankungen oder chronische Erkrankungen) produziert die Leber vermehrt Ferritin. Dies ist Teil der Immunabwehr: Krankheitserreger brauchen Eisen, um sich zu vermehren. Der Körper „versteckt“ daher Eisen in den Zellen, damit Infektionen gebremst werden.

Bei Entzündungen steigt auch das Hormon Hepcidin an. Es hemmt die Eisenaufnahme im Darm und blockiert die Freisetzung von Eisen aus den Speichern – dadurch steht dem Körper trotz vorhandener Reserven weniger Eisen zur Verfügung.

Das führt dazu, dass der Ferritinwert bei Entzündungen normal oder erhöht sein kann, obwohl die Eisenverfügbarkeit für den Körper tatsächlich zu niedrig ist. Daher sollten Ferritinwerte bei Verdacht auf Entzündungen immer zusammen mit Entzündungsmarkern wie CRP und weiteren Eisenparametern interpretiert werden. Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen werden daher höhere Ferritin-Werte angestrebt, als bei gesunden Menschen.

Das Diagramm zeigt, dass Entzündungen das Ferritin (das Eisen in der Leber speichert) und das Hepcidin (das den Eisentransport ins Blut blockiert) erhöhen, was zu einer geringeren Eisenaufnahme und einem niedrigeren Eisengehalt im Blut führt - wie in einem automatisch gespeicherten Entwurf festgehalten.

Behandlung eines Eisenmangels

Wichtig ist in jedem Fall, auf eine hohe Eisenzufuhr über die Ernährung zu achten.

10 besonders eisenreiche Lebensmittel

Die Werte sind Durchschnittswerte aus Nährwerttabellen und können je nach Produkt leicht variieren.

LebensmittelEisen (mg / 100 g)Kategorie
Blutwurstca. 29 mgtierisch (Hämeisen)
Schweineleberca. 18 mgtierisch (Hämeisen)
Kürbiskerneca. 12–13 mgvegan
Sesamsamenca. 10 mgvegan
Sojabohnen (trocken)ca. 9–10 mgvegan
Linsen (trocken)ca. 7–8 mgvegan
Muschelnca. 6–7 mgtierisch (Hämeisen)
Kichererbsen (trocken)ca. 6 mgvegan
Tofuca. 5–6 mgvegan
Haferflockenca. 4–5 mgvegan
  • Hämeisen (tierisch) wird vom Körper etwa 2–3 Mal besser aufgenommen als pflanzliches Eisen
  • Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (z.B. Linsen mit Peperoni)
  • Kaffee, Tee und viel Calcium können die Aufnahme hemmen

Zusätzlich zur Aufnahme über die Ernährung muss bei einem Eisenmangel jedoch auf eisenhaltige Medikamente oder Nahrungsergänzung zurückgegriffen werden. Eisenpräparate unterscheiden sich vor allem in der chemischen Form des Eisens. Klassische Eisen(II)-Salze (Standardtherapie in der Medizin) wirken bei vielen zuverlässig, verursachen aber häufig Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung), während neuere Chelate oder Komplexe oft besser verträglich, jedoch meist teurer sind.

Es gibt auch pflanzliche Eisenpräparate wie z.B. Eisen Vida, das in einer kleinen Studie gut abgeschnitten hat und gut verträglich ist. Es basiert auf einer bewährten Rezeptur, bei der mikroverkapseltes Eisen mit eisenhaltigem Curryblatt-Extrakt kombiniert und durch ein spezielles Herstellungsverfahren zu einem naturnahen Produkt verarbeitet wird. Zur Unterstützung der Eisenaufnahme wird natürliches Vitamin C aus der Acerola-Kirsche beigefügt.

eisen ferritin kaufen

Blätter vom Currybaum (nicht zu verwechseln mit dem uns bekannten Curry-Gewürz)

Ergebnis der Studie zu Eisen Vida

In einer dreiwöchigen Studie mit 20 Frauen, die unter Eisenmangel litten, wurde untersucht, wie sich die Ferritinwerte durch die Einnahme von Eisen Vida verändern.

Anwendung:

Die Teilnehmerinnen nahmen während 12 Wochen täglich 3 Kapseln Eisen Vida ein – 2 Kapseln zum Frühstück und 1 Kapsel zum Abendessen.

Ergebnisse:

Nach 12 Wochen zeigte die gesamte Gruppe im Durchschnitt einen Anstieg des Ferritinspiegels um 40 %.

  • 78 % der Teilnehmerinnen hatten höhere Ferritinwerte als zu Beginn der Studie. In dieser Gruppe stieg der Ferritinspiegel durchschnittlich um 59 %.
  • 22 % der Teilnehmerinnen wiesen niedrigere Ferritinwerte als zu Beginn auf. In dieser Gruppe sank der Ferritinspiegel im Durchschnitt um 28 %.
Fazit:

Bei der Mehrheit der Teilnehmerinnen konnte während des Studienzeitraums eine deutliche Verbesserung der Eisenspeicherwerte festgestellt werden.

Trotzdem wird nicht empfohlen, Eisen Vida über längere Zeit in dieser Dosierung einzunehmen: besser ist, längerfristig 1 Kapsel einzunehmen.

Profilbild von Isabel Lüdi

Isabel Lüdi

Interessiert sich als Pflegefachfrau für medizinische Themen und als naturverbundene Person für eine natürliche Medizin, die auf wissenschaftlich geprüften Naturstoffen beruht. Autorin mehrerer Bücher. Textet bei kingnature leidenschaftlich gern. Lebt mit ihrer Familie in Wädenswil und hält sich am liebsten draussen auf.

Weitere Beiträge von Isabel Lüdi