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Eisenmangel ist weltweit die häufigste Mangelerscheinung; rund zwei Milliarden Menschen sind betroffen. In Europa leiden Schätzungen zufolge 5 – 10 Prozent der Bevölkerung an Eisenmangel, bei jungen Frauen sind es sogar rund 20 Prozent. Die Folgen für die Betroffenen werden immer noch häufig unterschätzt und eine Therapie erst bei deutlichem Mangel oder starken Symptomen begonnen.
Die Grafik zeigt, dass auch in der Schweiz Frauen, insbesondere jüngere Frauen, eine Unterversorgung mit Eisen haben:

Sauerstoffversorgung
Das Spurenelement Eisen ist wichtig für die Sauerstoffversorgung. Unser Körper benötigt Eisen zur Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin in den roten Blutkörperchen und ist gleichzeitig im Hämoglobin enthalten (rund 70 % des gesamten Körpereisens sind im Hämoglobin gebunden). Eisen bindet in der Lunge Sauerstoff, der anschliessend mit den roten Blutkörperchen durch den ganzen Körper zu allen Zellen transportiert wird.
Es hat jedoch noch weitere Funktionen:
Bildung von Myoglobin
Enzymfunktion
Unterstützung des Immunsystems
Kognitive Funktionen
Beim Eisenmangel werden zwei Stadien unterschieden: der latente Eisenmangel ohne Blutarmut (Anämie) und der Eisenmangel mit Blutarmut (Eisenmangelanämie). Etwa 80 Prozent aller Anämien werden durch Eisenmangel verursacht.
Ein Eisenmangel äussert sich zunächst meist durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit oder Konzentrationsschwäche. Anzeichen wie blasse Schleimhäute, Atemnot bei Belastung oder eine erhöhte Herzfrequenz treten in der Regel erst auf, wenn sich bereits eine Eisenmangelanämie entwickelt hat.

Die häufigste Ursache für Eisenmangel ist ein vermehrter Eisenverlust durch Blutungen bei Frauen in ihrer reproduktiven Lebensspanne. Auch ein erhöhter Eisenbedarf, etwa während des Wachstums, in der Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei intensiver sportlicher Aktivität, kann zu Eisenmangel führen. Seltener liegt eine Resorptionsstörung vor, zum Beispiel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Es sollten mehrere Laborwerte untersucht werden, da einzelne Werte nicht ausreichend aussagekräftig sind.
Die Entwicklung eines Eisenmangels verläuft typischerweise in drei Stadien, dementsprechend verschieben sich die Blutwerte.
1. Speichereisenmangel
In der ersten Phase reicht die Eisenaufnahme über die Nahrung nicht mehr aus, um den Bedarf zu decken. Der Körper greift auf seine Eisenspeicher zurück, wodurch der Ferritinwert im Blut zu sinken beginnt.
2. Eisendefiziente Erythropoese (Erschwerte Bildung roter Blutkörperchen)
Sind die Eisenspeicher weitgehend erschöpft, sinkt auch das Serumeisen und die Transferrinsättigung. Das Transferrin hingegen ist erhöht, weil der Körper mehr Eisen zu transportieren versucht. Die Bildung von Hämoglobin wird beeinträchtigt: Der Körper produziert zwar rote Blutkörperchen, hat dafür aber nicht genug Eisen zur Verfügung. Dadurch können die roten Blutkörperchen schlechter gebildet werden: Es können sich im Verlauf immer mehr mikrozytäre (zu kleine) und hypochrome (zu wenig roten Blutfarbstoff enthaltende) rote Blutkörperchen im Blut finden.
3. Eisenmangelanämie
Im fortgeschrittenen Stadium sinken Hämoglobin- und Hämatokritwerte, was auf eine Eisenmangelanämie hinweist. Die Transferrinsättigung fällt weiter ab, und im Blutbild zeigen sich zunehmend kleine, blasse Erythrozyten.
In der Schulmedizin gelten oft breitere Wertebereiche noch als normal. In der Vitalstoffmedizin (Orthomolekularmedizin) werden die Werte präventiv bewertet: Schon leichte Abweichungen werden als behandlungsbedürftig angesehen. Ziel ist es, einen beginnenden Mangel frühzeitig auszugleichen, möglichst bevor Symptome auftreten.
Beispiel Ferritin: Bei jungen Frauen wird ein Wert von über 60 µg/l angepeilt, während für postmenopausale Frauen sowie für Männer sogar ein Wert von über 100 µg/l wünschenswert ist.
Es ist wichtig, Eisenmangel frühzeitig zu erkennen undzu behandeln, um Folgeerkrankungen zuvermeiden. Neben der bereits erwähnten Anämie können weitere gesundheitliche Probleme entstehen.
Fatigue Syndrom: chronisches Erschöpfungssyndrom, anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die trotz ausreichender Ruhephasen nicht abklingen.
Erhöhte Infektionsanfälligkeit: Das Immunsystem ist geschwächt, da es auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen angewiesen ist.
Psychische Gesundheitsprobleme: Eisenmangel kann auch mit Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angstzuständen in Verbindung stehen.
Funktioneller Eisenmangel bezeichnet eine Situation, in der der Körper trotz ausreichender Eisenspeicher nicht genügend Eisen für die Blutbildung und andere Funktionen bereitstellen kann. Die häufigste Ursache sind Entzündungen. Das heisst, das Ferritin kann falsch hoch sein, obwohl ein Eisenmangel besteht.
Ferritin ist das wichtigste Speicherprotein für Eisen und gilt als zentraler Marker für die Eisenspeicher im Körper. Gleichzeitig ist es ein Akut-Phase-Protein, das bei Entzündungen ansteigt. Bei akuten oder chronischen Entzündungen (z. B. Infekte, Autoimmunerkrankungen oder chronische Erkrankungen) produziert die Leber vermehrt Ferritin. Dies ist Teil der Immunabwehr: Krankheitserreger brauchen Eisen, um sich zu vermehren. Der Körper „versteckt“ daher Eisen in den Zellen, damit Infektionen gebremst werden.
Bei Entzündungen steigt auch das Hormon Hepcidin an. Es hemmt die Eisenaufnahme im Darm und blockiert die Freisetzung von Eisen aus den Speichern – dadurch steht dem Körper trotz vorhandener Reserven weniger Eisen zur Verfügung.
Das führt dazu, dass der Ferritinwert bei Entzündungen normal oder erhöht sein kann, obwohl die Eisenverfügbarkeit für den Körper tatsächlich zu niedrig ist. Daher sollten Ferritinwerte bei Verdacht auf Entzündungen immer zusammen mit Entzündungsmarkern wie CRP und weiteren Eisenparametern interpretiert werden. Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen werden daher höhere Ferritin-Werte angestrebt, als bei gesunden Menschen.

Wichtig ist in jedem Fall, auf eine hohe Eisenzufuhr über die Ernährung zu achten.
Die Werte sind Durchschnittswerte aus Nährwerttabellen und können je nach Produkt leicht variieren.
| Lebensmittel | Eisen (mg / 100 g) | Kategorie |
|---|---|---|
| Blutwurst | ca. 29 mg | tierisch (Hämeisen) |
| Schweineleber | ca. 18 mg | tierisch (Hämeisen) |
| Kürbiskerne | ca. 12–13 mg | vegan |
| Sesamsamen | ca. 10 mg | vegan |
| Sojabohnen (trocken) | ca. 9–10 mg | vegan |
| Linsen (trocken) | ca. 7–8 mg | vegan |
| Muscheln | ca. 6–7 mg | tierisch (Hämeisen) |
| Kichererbsen (trocken) | ca. 6 mg | vegan |
| Tofu | ca. 5–6 mg | vegan |
| Haferflocken | ca. 4–5 mg | vegan |
Zusätzlich zur Aufnahme über die Ernährung muss bei einem Eisenmangel jedoch auf eisenhaltige Medikamente oder Nahrungsergänzung zurückgegriffen werden. Eisenpräparate unterscheiden sich vor allem in der chemischen Form des Eisens. Klassische Eisen(II)-Salze (Standardtherapie in der Medizin) wirken bei vielen zuverlässig, verursachen aber häufig Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung), während neuere Chelate oder Komplexe oft besser verträglich, jedoch meist teurer sind.
Es gibt auch pflanzliche Eisenpräparate wie z.B. Eisen Vida, das in einer kleinen Studie gut abgeschnitten hat und gut verträglich ist. Es basiert auf einer bewährten Rezeptur, bei der mikroverkapseltes Eisen mit eisenhaltigem Curryblatt-Extrakt kombiniert und durch ein spezielles Herstellungsverfahren zu einem naturnahen Produkt verarbeitet wird. Zur Unterstützung der Eisenaufnahme wird natürliches Vitamin C aus der Acerola-Kirsche beigefügt.

Blätter vom Currybaum (nicht zu verwechseln mit dem uns bekannten Curry-Gewürz)
In einer dreiwöchigen Studie mit 20 Frauen, die unter Eisenmangel litten, wurde untersucht, wie sich die Ferritinwerte durch die Einnahme von Eisen Vida verändern.
Die Teilnehmerinnen nahmen während 12 Wochen täglich 3 Kapseln Eisen Vida ein – 2 Kapseln zum Frühstück und 1 Kapsel zum Abendessen.
Nach 12 Wochen zeigte die gesamte Gruppe im Durchschnitt einen Anstieg des Ferritinspiegels um 40 %.
Bei der Mehrheit der Teilnehmerinnen konnte während des Studienzeitraums eine deutliche Verbesserung der Eisenspeicherwerte festgestellt werden.
Trotzdem wird nicht empfohlen, Eisen Vida über längere Zeit in dieser Dosierung einzunehmen: besser ist, längerfristig 1 Kapsel einzunehmen.
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