Beliebte Produkte
-
Magnesium Vida
CHF 19.50 -
-
-
Vitamin D3 Vida
CHF 19.80
Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Protein im menschlichen Körper und macht etwa ein Drittel aller Eiweisse aus. In der Haut sorgt es für Festigkeit und Elastizität und gilt deshalb gerade bei Frauen über 40 als Beauty-Formel. Doch seine Bedeutung reicht weit über die Haut hinaus: Kollagen steckt im Bindegewebe, in Faszien, Knochen, Knorpeln, Sehnen, Bändern und Muskeln. Dort verleiht es Geweben Stabilität, Belastbarkeit und Beweglichkeit.
Die charakteristische Tripelhelix-Struktur – drei spiralförmig gewundene Polypeptidketten – macht Kollagenfasern extrem zugfest, gleichzeitig aber kaum dehnbar. So stützen sie Knorpel in Gelenken, geben Gewebe Halt und tragen zur Knochengesundheit bei. Bislang sind mindestens 28 verschiedene Kollagenarten bekannt, die jeweils unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Als typisches Strukturprotein kommt Kollagen ausschliesslich bei vielzelligen Tieren und beim Menschen vor und ist unverzichtbar für die Stabilität unseres Körpers.
Damit zeigt sich: Kollagen wirkt wie ein inneres Gerüst, das den gesamten Körper stützt und in seiner Funktion erhält. Der Name leitet sich übrigens vom griechischen kolla (Leim) ab – ein passendes Bild, denn es wirkt wie ein natürlicher „Klebstoff“, der alles zusammenhält.

Unser Körper ist in der Lage, Kollagen selbst zu bilden – sofern er über die notwendigen Bausteine verfügt. Besonders wichtig sind dabei die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Für die körpereigene Kollagensynthese spielen ausserdem Vitamin C, Vitamin A sowie Mineralstoffe wie Zink und Kupfer eine bedeutende Rolle. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Neubildung, das zeigt sich äusserlich an Veränderungen der Haut und kann sich auch im Bindegewebe und in den Gelenken bemerkbar machen. Schätzungen zufolge kann der Kollagengehalt im Körper ab dem 60. Lebensjahr um bis zur Hälfte zurückgehen.
Ab dem 40. Lebensjahr verändert sich der Stoffwechsel spürbar – auch die körpereigene Produktion von Kollagen nimmt nach und nach ab. Dies kann sich in mehrfacher Hinsicht auswirken:

Das Strukturprotein kommt ausschliesslich in tierischen Lebensmitteln vor – vor allem in festen, bindegewebsreichen Strukturen, die heute häufig nicht mehr auf den Teller gelangen. Früher war es selbstverständlich, nahezu alle Teile eines Tieres zu verwerten: Sehnen, Bänder, Haut, Organe, ja sogar Füsse, Schwänze und Ohren. Eine traditionelle und bis heute bewährte Quelle ist die Knochenbrühe. Sie setzt das im Gewebe enthaltene Kollagen jedoch erst nach stundenlangem Köcheln frei.
Ein pflanzliches Pendant hingegen gibt es nicht. Wenn man sich rein pflanzlich ernährt, sollte man seinen Körper gezielt unterstützen, indem man auf eine gute Versorgung mit den Nährstoffen achtet, die für die körpereigene Kollagenbildung wichtig sind (z.B. Vitamin C, Vitamin A sowie Mineralstoffe wie Zink und Kupfer).
Kollagen kann vielseitig eingesetzt werden und auf natürliche Weise verschiedene Aspekte von Körper und Wohlbefinden unterstützen:
Am besten eignet sich Kollagen von Tieren aus Weidehaltung in Form von Hydrolysat. Dabei handelt es sich um Kollagen, das enzymatisch in kleine Peptide aufgespalten wurde, sodass es vom Körper leichter aufgenommen und verwertet werden kann. Weitere wertvolle begleitende Inhaltsstoffe sind Hyaluronsäure, Elastin, Silicium, Hirse, Zink, Kupfer oder Bierhefe, welche das Kollagen unterstützen und das Gesamtprofil abrunden.
Stimmen Lieferort und Sprache mit deiner Region überein? Wenn nicht, ändere bitte deine Auswahl: